Das Produkt wird nur im Europäischen Wirtschaftsraum und in Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) angeboten, auf dem nordamerikanischen Markt ist es nicht erhältlich.
Wie funktioniert der EPN-Scan?

Es ist nicht ganz klar, weshalb maligne Zellen eine andere dielektrische Konstante besitzen als gesundes Gewebe. Zu den vermuteten Mechanismen gehören veränderte Ionenkanäle in Zellmembranen, andere Stoffwechseldaten und Abweichungen beim Wassergehalt. Unabhängig von dem Mechanismus, der die Änderungen der dielektrischen Konstante verursacht, nutzt der EPN-Scan diese Abweichungen bei der biologischen Leitfähigkeit, um weitere Informationen im Prozess der Lungenknotenbeurteilung zu liefern.

Kann der EPN-Scan auch für andere Körperbereiche als die Lunge genutzt werden?

Tests der biologischen Leitfähigkeit werden durchgeführt, um die Malignität anderer Gewebe zu beurteilen, z.B. der Brust, des Gebärmutterhalses, der Schilddrüse und der Lymphknoten. Allerdings ist der EPN-Scan dazu ausgelegt, Patienten mit Lungenknoten zu beurteilen; in anderen Körperbereichen oder zu anderen Zwecken wurde das Verfahren nicht getestet.

Inwiefern verändern Pneumonie, Pneumonitis und andere Lungenpathologien die Befunde des EPN-Scans?

Der EPN-Scan kann durch Entzündungen beeinträchtigt werden. Patienten mit aktiven Infektionen oder chronischen Entzündungen, die hochdosierte systemische Entzündungshemmer erhalten (z.B. Kortikosteroide), werden aus klinischen Studien ausgeschlossen, in deren Rahmen EPN-Scans durchgeführt werden. Patienten, bei denen ein EPN-Scan durchgeführt wird, haben sich vorher einem CT zur Feststellung eines Lungenknotens unterzogen. Vor einem EPN-Scan müssen die Patienten außerdem im Hinblick auf aktive Infektionen und/oder auf chronische Entzündungszustände untersucht werden.

Kann der EPN-Scan als Screening-Tool vor dem LDCT-Scan eingesetzt werden?

Der EPN-Scan wurde nicht als Screening-Test ausgelegt und bisher auch nicht für diesen Zweck untersucht. Es handelt sich um ein Tool zur Risikoabschätzung für die Beurteilung der Malignitätswahrscheinlichkeit von verdächtigen Lungenknoten, die beim CT erkannt wurden.

Inwiefern beeinträchtigen Größe, Position und radiologische Erscheinung eines Lungenknotens die Befunde eines EPN-Scans?

Der EPN-Scan beurteilt die biologische Leitfähigkeit der Brust bei Patienten mit einem Knoten und generiert einen numerischen Wert, der auf ein erhöhtes Malignitätsrisiko hinweist oder anzeigt, dass der Knoten eher gutartig ist. Der EPN-Scan beurteilt weder Größe noch Position oder radiologische Erscheinung eines Lungenknotens.

Kann der EPN-Scan zur Beurteilung einer Lymphadenopathie eingesetzt werden?

Der EPN-Scan wurde nicht zur Beurteilung einer Lymphadenopathie ohne Vorhandensein eines Knotens ausgewertet. Der EPN-Scan wurde für den Einsatz zur Beurteilung von Lungenknoten entwickelt und getestet.

Bestehen Kontraindikationen für einen EPN-Scan?

Der EPN-Scan wurde bisher nicht bei Patienten mit elektrischen Implantaten beurteilt. Da der EPN-Scan durch Entzündungen beeinträchtigt werden kann, werden Patienten mit aktiven Infektionen oder chronischen Entzündungen, die hochdosierte systemische Entzündungshemmer erhalten (z.B. Kortikosteroide), von den Versuchen mit EPN-Scans ausgeschlossen.

Liefert der EPN-Scan ein Bild des Knotens und des umliegenden Gewebes?

Der EPN-Scan generiert kein Bild und bewertet auch nicht den Knoten an sich. Der EPN-Scan beurteilt vielmehr die biologische Leitfähigkeit der Brust bei Patienten mit einem Knoten und generiert einen numerischen Wert, der auf ein erhöhtes Malignitätsrisiko hinweist oder anzeigt, dass der Knoten eher gutartig ist.

Welche Informationen liefert der EPN-Scanbericht?

Der EPN-Scanbericht liefert einen numerischen Wert mit einer entsprechenden Auswertung im Hinblick auf das Lungenkrebsrisiko

Wie sieht es mit der Sensibilität und der Spezifität des EPN-Scans aus?

In einer prospektiven Studie, die an der Medizinischen Fakultät der Johns Hopkins University durchgeführt wurde, unterschied der EPN-Scan über ein Spektrum von diversen Lungenknotengrößen (0,8 cm und größer) hinweg zwischen bösartigen Läsionen  (29 primäre Lungenkrebserkrankungen) und gutartigen Erkrankungen (12), und zwar mit einer Sensibilität von 89,7% (positiver prädiktiver Wert 96,3%) und einer Spezifität von 91,7% (negativer prädiktiver Wert 78,5%). Dieser im April 2012 im Journal of Thoracic Oncology veröffentlichten Studie zufolge “scheint sich die Technologie bei einer ganzen Reihe von Tumorpositionen im Thorax, Zelltypen und Stadien als effektiv zu erweisen.”.

Was ist der positive prädiktive Wert eines EPN-Scans?

In einer prospektiven Studie, die an der Medizinischen Fakultät der Johns Hopkins University durchgeführt und im April 2012 im Journal of Thoracic Oncology veröffentlicht wurde, unterschied der EPN-Scan über ein Spektrum von diversen Lungenknotengrößen (0,8 cm und größer) hinweg zwischen bösartigen Läsionen  (29 primäre Lungenkrebserkrankungen) und gutartigen Erkrankungen (12), und zwar mit einer Sensibilität von 89,7% (positiver prädiktiver Wert 96,3%) und einer Spezifität von 91,7% (negativer prädiktiver Wert 78,5%). Dieser hohe positive prädiktive Wert ergänzt die hohe Sensibilität und die geringe Spezifität des LDCT-Screenings und beschleunigt die weitere Beurteilung der potentiellen Malignität.

Was ist der negative prädiktive Wert eines EPN-Scans?

In einer prospektiven Studie, die an der Medizinischen Fakultät der Johns Hopkins University durchgeführt und im April 2012 im Journal of Thoracic Oncology veröffentlicht wurde, unterschied der EPN-Scan über ein Spektrum von diversen Lungenknotengrößen (0,8 cm und größer) hinweg zwischen bösartigen Läsionen (29 primäre Lungenkrebserkrankungen) und gutartigen Erkrankungen (12), und zwar mit einer Sensibilität von 89,7% (positiver prädiktiver Wert 96,3%) und einer Spezifität von 91,7% (negativer prädiktiver Wert 78,5%). Da der EPN-Scan nicht als Screening-Test ausgelegt wurde, wurde dieser relativ niedrige negative prädiktive Wert entwickelt, um eine stärkere Spezifität und einen höheren positiven prädiktiven Wert zu ermöglichen (Anm.d.Übers.: unklar). Der EPN-Scan wurde primär dazu ausgelegt, die hohe Sensibilität und die geringe Spezifität des LDCT-Screenings zu ergänzen und die weitere Beurteilung der potentiellen Malignität zu beschleunigen.